Die Faszination der Flexfolie: Kreativität auf Textilien
Die Welt der Handarbeit ist vielfältig und bietet unzählige Möglichkeiten, persönliche Akzente zu setzen. Eine besonders beliebte Technik, um Kleidung, Taschen oder Heimtextilien individuell zu gestalten, ist das Arbeiten mit Flexfolie. Sie ermöglicht es, präzise Designs, Schriftzüge oder Logos auf Stoffe zu übertragen und diese so zu echten Unikaten zu machen. Doch wie gelingt es, dass die Ergebnisse nicht nur schön aussehen, sondern auch lange halten und professionell wirken? In diesem umfassenden Guide tauchen wir tief in die Materie ein und zeigen Ihnen, wie Sie Flexfolie verarbeiten, um jedes Projekt zum Erfolg zu führen.
Empfohlene Produkte zu Flexfolie verarbeiten

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Flexfolie ist eine dünne, dehnbare Folie, die auf der Rückseite mit einem Schmelzkleber beschichtet ist. Sie wird mit einem Schneideplotter in die gewünschte Form geschnitten und anschließend unter Hitze und Druck auf Textilien übertragen. Das Besondere an Flexfolie ist ihre Elastizität, die dafür sorgt, dass sie auch nach dem Dehnen des Stoffes nicht bricht oder Risse bekommt. Sie ist in einer riesigen Farb- und Effektvielfalt erhältlich – von glänzend über matt bis hin zu Glitzer, Hologramm oder sogar reflektierenden Varianten. Diese Vielfalt macht sie zum idealen Material für kreative Köpfe, die ihre Ideen auf Stoffe bringen möchten.
Vorbereitung ist das A und O: Material und Werkzeuge
Bevor Sie mit dem eigentlichen Projekt beginnen, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Das richtige Material und die passenden Werkzeuge legen den Grundstein für ein makelloses Ergebnis. Zunächst benötigen Sie natürlich die passende Flexfolie Set. Achten Sie auf die Qualität der Folie, da minderwertige Produkte oft schwer zu schneiden oder zu entgittern sind und später schneller abblättern können. Für Baumwolle, Mischgewebe oder Polyester gibt es spezielle Folientypen. Prüfen Sie immer die Herstellerangaben, welche Folie für welchen Stoff geeignet ist.
Empfohlene Produkte zu Flexfolie Set

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Neben der Folie ist ein Schneideplotter unerlässlich. Moderne Geräte bieten eine hohe Präzision und sind in der Lage, auch filigrane Designs sauber zu schneiden. Eine gute Schneidematte Plotter, die regelmäßig gereinigt und bei Bedarf ersetzt wird, sorgt dafür, dass die Folie während des Schneidevorgangs sicher fixiert ist. Zum Entgittern, also dem Entfernen der überschüssigen Folie, benötigen Sie ein feines Entgitterwerkzeug Plotten, wie zum Beispiel einen Haken oder eine Pinzette. Für das Aufpressen des Motivs ist eine Hitzepresse Textilien ideal, da sie eine gleichmäßige Temperatur und Druckverteilung gewährleistet. Alternativ kann auch ein Bügeleisen verwendet werden, hier ist jedoch mehr Fingerspitzengefühl gefragt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Nicht zu vergessen sind die Textilrohlinge, wie zum Beispiel hochwertige Textil Rohlinge Baumwolle, die Sie mit Ihren Designs veredeln möchten.
Flexfolie verarbeiten: Der Prozess im Detail
Motiv erstellen und schneiden
Der erste Schritt ist die Gestaltung Ihres Motivs in einer geeigneten Software. Denken Sie daran, das Motiv *immer* zu spiegeln, bevor Sie es an den Plotter senden. Flexfolie wird von der Rückseite geschnitten, und wenn Sie es nicht spiegeln, erscheint Ihr Design später seitenverkehrt auf dem Textil. Wählen Sie die richtigen Schneideeinstellungen für Ihre spezielle Flexfolie – diese variieren je nach Hersteller und Folientyp. Ein Test mit einem kleinen Stück Folie kann hier Wunder wirken, um die perfekte Einstellung für Druck und Geschwindigkeit zu finden.
Entgittern: Präzision ist Trumpf
Nach dem Schnitt beginnt das Entgittern. Dies ist der Prozess, bei dem Sie alle Teile der Folie entfernen, die nicht zum endgültigen Design gehören. Nehmen Sie sich Zeit und arbeiten Sie sorgfältig mit Ihrem Entgitterwerkzeug. Besonders bei filigranen Mustern ist Geduld gefragt. Achten Sie darauf, nur die überschüssige Folie zu entfernen und die Trägerfolie intakt zu lassen. Die Trägerfolie hält Ihr Design zusammen, bis es auf das Textil übertragen wird.
Positionieren und Aufpressen
Bevor Sie die Folie auf das Textil legen, sollten Sie den Stoff kurz vorpressen. Dadurch werden Restfeuchtigkeit und Falten entfernt, was die Haftung der Folie verbessert. Positionieren Sie Ihr entgittertes Design sorgfältig auf dem Textil. Überprüfen Sie die Ausrichtung und den Abstand. Nun kommt die Hitze ins Spiel. Die genaue Temperatur, Presszeit und der Druck hängen von Ihrer Flexfolie und dem Textil ab. In der Regel liegen die Temperaturen zwischen 140°C und 160°C und die Presszeiten zwischen 10 und 20 Sekunden. Nutzen Sie immer ein Backpapier oder eine Teflonfolie als Schutz zwischen Heizplatte und Design, um Verbrennungen zu vermeiden und die Heizplatte sauber zu halten.
Abziehen der Trägerfolie
Nach dem Pressen ist es wichtig, die Herstellerangaben zum Abziehen der Trägerfolie zu beachten. Einige Flexfolien sind "warm peel" (warm abziehbar), andere "cold peel" (kalt abziehbar). Bei warm abziehbaren Folien entfernen Sie die Trägerfolie direkt nach dem Pressen, solange sie noch warm ist. Bei kalt abziehbaren Folien müssen Sie warten, bis das Design und die Trägerfolie vollständig abgekühlt sind. Ein zu frühes Abziehen kann dazu führen, dass Teile des Designs am Textil haften bleiben oder sich verziehen.
Häufige Fehler vermeiden und Tipps für Profis
Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, gibt es einige Fallstricke, die Sie vermeiden sollten. Ein häufiger Fehler ist eine falsche Temperatureinstellung oder zu wenig Druck, was dazu führt, dass die Folie nicht richtig am Stoff haftet und sich später ablöst. Achten Sie auch darauf, den Stoff vor dem Pressen zu waschen, um Appreturen zu entfernen, die die Haftung beeinträchtigen könnten. Blasenbildung kann durch zu hohe Temperatur oder zu lange Presszeit entstehen. Sollte sich die Folie nach dem ersten Waschen lösen, war der Druck oder die Temperatur wahrscheinlich zu gering, oder die Presszeit zu kurz.
Für mehrfarbige Designs beginnen Sie immer mit der untersten Schicht und arbeiten sich schichtweise nach oben. Pressen Sie jede Schicht nur kurz an, um die Folie zu fixieren, und erst die oberste Schicht mit der vollen Presszeit. Dies verhindert, dass die unteren Schichten überhitzen. Um die Langlebigkeit Ihrer Textilien beplotten Projekte zu gewährleisten, waschen Sie diese stets auf links bei maximal 30-40°C und verzichten Sie auf den Trockner. Bügeln Sie das Design niemals direkt, sondern immer von links oder mit einem Schutzpapier.
Kreative Ideen für deine Textilien beplotten Projekte
Die Möglichkeiten, mit Flexfolie zu gestalten, sind nahezu grenzenlos. Verwandeln Sie schlichte T-Shirts in persönliche Statements, gestalten Sie individuelle Tragetaschen für den Einkauf oder verzieren Sie Kissenbezüge mit humorvollen Sprüchen. Auch Babykleidung, Mützen, Schürzen oder sogar Sporttaschen können mit Flexfolie zu echten Hinguckern werden. Experimentieren Sie mit verschiedenen Farben und Effekten, um einzigartige Looks zu kreieren. Ob für den Eigenbedarf, als persönliches Geschenk oder für kleine Verkaufsaktionen – das Textilien beplotten mit Flexfolie ist eine Technik, die begeistert und immer wieder neue kreative Ideen hervorbringt.
Fazit: Mit Geduld und Präzision zum Erfolg
Das Flexfolie verarbeiten mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch mit den richtigen Techniken und etwas Übung werden Sie schnell professionelle Ergebnisse erzielen. Nehmen Sie sich Zeit für jeden Schritt, achten Sie auf die Details und haben Sie keine Angst, zu experimentieren. Die Freude an selbst gestalteten Textilien ist groß, und die Bewunderung für Ihre individuellen Kreationen wird Sie für den Aufwand belohnen. Tauchen Sie ein in die Welt der Flexfolie und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Flexfolie und wofür wird sie verwendet?
Flexfolie ist eine dünne, dehnbare Kunststofffolie, die auf einer transparenten Trägerfolie liegt und mittels Hitze und Druck dauerhaft auf Textilien übertragen wird. Sie besteht meist aus Polyurethan (PU) oder PVC und ist in einer Vielzahl von Farben, Oberflächen (glänzend, matt, metallic, glitzernd) und Effekten erhältlich. Ihre Hauptanwendung findet Flexfolie in der individuellen Gestaltung von Textilien aller Art, von Kleidung über Accessoires bis hin zu Heimtextilien. Sie eignet sich hervorragend, um Schriftzüge, Logos, Grafiken und komplexe Designs auf T-Shirts, Hoodies, Taschen, Mützen, Sportbekleidung oder sogar Arbeitskleidung aufzubringen. Durch ihre Elastizität und Strapazierfähigkeit ist sie ideal für Textilien, die oft gewaschen und bewegt werden. Flexfolie ist eine beliebte Wahl für Hobbybastler und professionelle Textildesigner, da sie eine hohe Deckkraft bietet, auch auf dunklen Stoffen, und die Farben nach dem Aufbügeln leuchtend und beständig bleiben.
Um mit Flexfolie zu arbeiten, benötigen Sie in der Regel eine hochwertige Flexfolie, die für das gewünschte Projekt geeignet ist.
Empfohlene Produkte zu flexfolie

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Welche Werkzeuge und Materialien benötige ich, um Flexfolie zu verarbeiten?
Für die erfolgreiche Verarbeitung von Flexfolie benötigen Sie einige spezifische Werkzeuge und Materialien, die den Prozess erleichtern und für professionelle Ergebnisse sorgen. Die Grundausstattung umfasst:
- Schneideplotter: Ein elektronisches Schneidegerät, das Ihr Design präzise aus der Folie schneidet. Es gibt zahlreiche Modelle für verschiedene Ansprüche, von Einsteigergeräten bis hin zu professionellen Maschinen.
- Schneidematte: Eine selbstklebende Matte, auf der die Flexfolie während des Schneidevorgangs fixiert wird. Sie ist in verschiedenen Haftstärken erhältlich.
- Flexfolie: Das eigentliche Material in der gewünschten Farbe und Eigenschaft. Achten Sie auf Qualität, um gute Druckergebnisse und Haltbarkeit zu gewährleisten.
- Entgitterwerkzeug: Ein feines Werkzeug, oft mit einer Haken- oder Pinzettenspitze, um überschüssige Folie nach dem Schneiden zu entfernen.
- Hitzepresse oder Bügeleisen: Eine Hitzepresse liefert den optimalen, gleichmäßigen Druck und die Temperatur für beste Ergebnisse. Ein herkömmliches Bügeleisen kann für kleinere Projekte ebenfalls verwendet werden, erfordert aber mehr Sorgfalt bei Druck und Temperatur.
- Textil: Das zu bedruckende Material, wie T-Shirts, Hoodies oder Taschen. Stellen Sie sicher, dass es für die Folienübertragung geeignet ist.
- Hitzeschutz (Teflonfolie oder Backpapier): Zum Schutz der Hitzepresse oder des Bügeleisens und des Textils während des Pressvorgangs.
Diese Werkzeuge erhalten Sie bequem online, beispielsweise einen Plotter, Schneidematten und Entgitterwerkzeuge.
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Wie bereite ich die Flexfolie für den Schnitt mit einem Plotter vor?
Die richtige Vorbereitung der Flexfolie vor dem Schneiden ist entscheidend für ein sauberes Ergebnis. Zuerst erstellen Sie Ihr Design in der Plottersoftware. Achten Sie darauf, dass alle Linien geschlossen und keine überlappenden Objekte vorhanden sind. Ein absolut wichtiger Schritt ist das Spiegeln des Designs, da die Flexfolie von der Rückseite geschnitten und dann umgedreht auf das Textil gepresst wird. Wenn Sie diesen Schritt vergessen, wird Ihr Design auf dem Textil spiegelverkehrt erscheinen.
Als Nächstes legen Sie die Flexfolie mit der glänzenden, farbigen Seite (der Trägerfolie) nach unten auf die Schneidematte. Die matte Seite, die später auf das Textil kommt, zeigt also nach oben. Fixieren Sie die Folie gut, um ein Verrutschen während des Schneidens zu verhindern. Überprüfen Sie die Einstellungen Ihres Plotters: Wählen Sie die korrekten Parameter für das Material, das Sie verwenden. Dazu gehören der Messerdruck, die Geschwindigkeit und die Anzahl der Schnitte. Oft gibt es voreingestellte Profile für verschiedene Folientypen. Es empfiehlt sich, vor dem eigentlichen Schnitt einen kleinen Testschnitt an einer unauffälligen Stelle der Folie durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Einstellungen optimal sind und die Folie nicht zu tief oder nicht tief genug geschnitten wird.
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Worauf muss ich beim Entgittern der Flexfolie achten?
Das Entgittern ist der Prozess, bei dem alle nicht benötigten Teile der Flexfolie nach dem Schneiden entfernt werden, sodass nur noch Ihr Design auf der transparenten Trägerfolie verbleibt. Dieser Schritt erfordert Geduld und Präzision. Beginnen Sie, indem Sie die überschüssige Folie vorsichtig an einer Ecke lösen und langsam abziehen. Achten Sie darauf, dass die geschnittenen Designelemente auf der Trägerfolie haften bleiben.
Für feine Details und kleine Innenbereiche des Designs ist ein gutes Entgitterwerkzeug unerlässlich. Haken oder spitze Pinzetten eignen sich hervorragend, um selbst kleinste Elemente wie die Innenbereiche von Buchstaben wie "o" oder "a" zu entfernen. Arbeiten Sie sorgfältig und nehmen Sie sich Zeit, um sicherzustellen, dass alle überflüssigen Folienreste entfernt werden. Eine gute Beleuchtung kann dabei helfen, auch feine Linien und Details zu erkennen. Überprüfen Sie Ihr Design gründlich, bevor Sie mit dem Pressvorgang beginnen, denn einmal aufgepresst, lassen sich Fehler nur schwer korrigieren. Eine saubere Entgitterung ist die Basis für ein professionelles Endergebnis auf Ihrem Textil.
Wie übertrage ich Flexfolie korrekt auf Textilien mit einer Hitzepresse oder einem Bügeleisen?
Die korrekte Übertragung der Flexfolie ist entscheidend für die Haltbarkeit und das Aussehen Ihres Designs. Unabhängig davon, ob Sie eine Hitzepresse oder ein Bügeleisen verwenden, sind die grundlegenden Schritte ähnlich:
- Textil vorbereiten: Bügeln Sie das Textil kurz vor, um Falten zu entfernen und Restfeuchtigkeit zu entziehen (Pre-Press). Dies verbessert die Haftung.
- Design positionieren: Legen Sie Ihr entgittertes Design mit der Trägerfolie nach oben auf die gewünschte Stelle des Textils. Achten Sie auf exakte Ausrichtung.
- Hitzeschutz: Legen Sie eine Teflonfolie oder Backpapier über das Design, um die Heizplatte zu schützen.
- Pressen:
- Mit Hitzepresse: Schließen Sie die Presse für die vom Folienhersteller angegebene Zeit und Temperatur mit festem, gleichmäßigem Druck.
- Mit Bügeleisen: Stellen Sie das Bügeleisen auf die empfohlene Temperatur (ohne Dampf). Drücken Sie es mit viel Kraft gleichmäßig auf das Design. Bewegen Sie es nicht, sondern pressen Sie abschnittsweise für ca. 15-20 Sekunden pro Bereich, bis das gesamte Design gepresst ist.
- Abziehen der Trägerfolie: Beachten Sie die Herstellerangaben der Flexfolie, ob sie heiß oder kalt abgezogen werden muss. Ziehen Sie die Trägerfolie langsam und gleichmäßig ab. Lösen sich Teile des Designs, legen Sie die Folie wieder an und pressen Sie erneut.
Ein kurzer Nachpressvorgang ohne Trägerfolie, aber mit Hitzeschutz, kann die Haltbarkeit verbessern.
Welche Temperatur und Presszeit sind für Flexfolie optimal?
Die optimalen Werte für Temperatur und Presszeit bei der Verarbeitung von Flexfolie hängen stark vom spezifischen Folientyp und manchmal auch vom verwendeten Textil ab. Es ist daher unerlässlich, immer die Herstellerangaben der verwendeten Flexfolie zu beachten. Diese finden Sie meist auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung.
Als allgemeine Richtwerte lassen sich jedoch folgende Bereiche nennen:
- Temperatur: Die meisten Standard-Flexfolien werden bei Temperaturen zwischen 140°C und 160°C verarbeitet. Spezialfolien (z.B. für Nylon oder Stretch-Stoffe) können abweichen. Ein Infrarot-Thermometer kann helfen, die tatsächliche Temperatur Ihrer Presse zu überprüfen.
- Presszeit: Die Dauer des Pressvorgangs liegt üblicherweise zwischen 10 und 20 Sekunden. Auch hier gibt es Ausnahmen für bestimmte Folienarten.
- Druck: Ein mittlerer bis fester Druck ist meist erforderlich, um eine gute Haftung zu gewährleisten. Eine Hitzepresse bietet hierbei den Vorteil eines gleichmäßigen und einstellbaren Drucks.
Es ist ratsam, bei neuen Folien oder Textilien einen kleinen Test an einer unauffälligen Stelle durchzuführen. Dies hilft, die optimalen Einstellungen zu finden und unschöne Ergebnisse auf dem fertigen Projekt zu vermeiden. Insbesondere bei empfindlichen Stoffen oder sehr dünnen Folien kann eine geringfügige Anpassung der Parameter notwendig sein.
Welche häufigen Fehler sollte man beim Verarbeiten von Flexfolie vermeiden?
Um frustrierende Ergebnisse zu vermeiden, sollten Sie einige häufige Fehler bei der Flexfolienverarbeitung kennen und umgehen:
- Design nicht spiegeln: Der wohl häufigste Fehler. Da Flexfolie von der Rückseite geschnitten und von vorne gepresst wird, muss Ihr Design in der Plottersoftware immer gespiegelt werden, bevor es geschnitten wird.
- Falsche Plotter-Einstellungen: Zu wenig Messerdruck führt zu unvollständigen Schnitten und erschwert das Entgittern. Zu viel Druck kann die Trägerfolie beschädigen. Testen Sie die Einstellungen immer vorab mit einem kleinen Probeschnitt auf der Flexfolie.
- Unzureichende Temperatur oder Druck: Wenn die Hitzepresse oder das Bügeleisen nicht die richtige Temperatur erreichen oder der Druck zu gering ist, haftet die Folie nicht richtig. Dies führt zu Blasen, Ablösungen oder ungleichmäßigen Ergebnissen.
- Falscher Abziehzeitpunkt: Manche Flexfolien sind "Hot Peel", andere "Cold Peel". Wenn Sie eine Hot-Peel-Folie kalt abziehen oder umgekehrt, kann das Design beschädigt werden. Beachten Sie stets die Herstellerangaben.
- Textil nicht vorbereitet: Das Vorbügeln des Textils entfernt Falten und Restfeuchtigkeit, was die Haftung deutlich verbessert.
- Waschen des Textils vor dem Pressen: Neu gekaufte Textilien sollten vor dem Bekleben gewaschen werden, um Appreturen zu entfernen, die die Haftung beeinträchtigen könnten.
Durch die Beachtung dieser Punkte können Sie die Qualität Ihrer Flexfolienprojekte erheblich verbessern.
Wie pflege ich Textilien, die mit Flexfolie gestaltet wurden, damit sie lange halten?
Damit Ihre mit Flexfolie gestalteten Textilien lange schön bleiben und das Design nicht beschädigt wird, ist die richtige Pflege entscheidend. Hier sind die wichtigsten Tipps:
- Erste Wäsche: Warten Sie nach dem Aufpressen mindestens 24 bis 48 Stunden, bevor Sie das Textil zum ersten Mal waschen. Dies gibt dem Kleber Zeit, vollständig auszuhärten und eine feste Verbindung mit dem Stoff einzugehen.
- Auf links waschen: Drehen Sie das Kleidungsstück vor dem Waschen immer auf links. Dies schützt das Flexfolien-Design vor direkter Reibung mit anderen Kleidungsstücken und der Waschtrommel.
- Niedrige Waschtemperatur: Waschen Sie bei maximal 30°C oder 40°C. Höhere Temperaturen können den Kleber der Flexfolie beeinträchtigen und zum Ablösen führen.
- Schonwaschgang: Verwenden Sie einen Schonwaschgang und eine niedrige Schleuderzahl, um mechanische Belastungen zu minimieren.
- Keinen Weichspüler verwenden: Weichspüler kann die Haftung der Folie auf dem Textil schwächen. Verzichten Sie am besten komplett darauf.
- Nicht in den Trockner: Die hohe Hitze im Wäschetrockner ist schädlich für Flexfolie. Lassen Sie das Textil stattdessen an der Luft trocknen.
- Bügeln: Bügeln Sie niemals direkt über das Flexfolien-Design. Drehen Sie das Textil auf links und bügeln Sie von der Rückseite, oder legen Sie ein Teflonfolie oder Backpapier als Schutz auf das Design.
Indem Sie diese Pflegehinweise befolgen, gewährleisten Sie eine lange Lebensdauer Ihrer individuell gestalteten Textilien.